Weinprobe 2018 im Hof der alten Schule

Veranstaltungen

Wein und Politik auf 2.Roten Weinprobe bei der SPD Worms Neuhausen

Trotz der heiß-hochsommerlichen Temperaturen fand im Hof der alten Schule ein für Neuhausen eher ungewöhnliches Ereignis statt: Die SPD-Frauen aus dem Stadtteil feierten mit ihrem Ortsverein Weinprobe und kosteten sich durch Weine des Weinguts Keller, die auf sehr unterhaltsame Art vom Pfiffligheimer Ortschef Dieter Neidig vorgestellt wurden.
Ehrengast Michael Kissel betonte die generelle wie aktuell brisante Bedeutung Neuhausens als größtem Stadtteil von Worms. Viele herausfordernde Projekte wie Grüne Schiene und Tunnelneubau seien zu meistern. Froh informierte er über die in den Ferien rechtzeitige Bereitstellung der Container-schulräume auf dem Grundschulhof und zeigte sich erleichtert, dass die Kinder sowie das Lehrpersonal nun ein annehmbares Provisorium haben, in dem sie sich wohl fühlen können.
Auch das geplante Neubaugebiet wurde angesprochen. Den Befürchtungen über große Wohnblock-Hochhäuser mit einer dichten Ballung von Sozialwohnungen nahm er den Wind aus den Segeln. Das Neubaugebiet könne gar nicht allzu groß werden, da man die Frischluftschneise für Neuhausen und das Innenstadtgebiet frei halten müsse. Noch seien nicht alle in Auftrag gegebenen Gutachten fertig erstellt, aber man wolle mit Sorgfalt und unter Beachtung der bestehenden Siedlungen harmonisch ein Optimum für das Areal finden.
Da zuletzt Neuhausen von Starkregen-Ereignissen häufig betroffen war, versicherte der Stadtchef, dass man auch hier mit allergrößter Umsicht in die Planung gehen werde und voraussichtlich auf von den Lüssen und der Nordendsiedlung getrennte Abwasser-Kanäle setze. Das hörten die Veranstalter gern. Anja Nettsträter und Simon Walther freuten sich außerdem, unter den Gästen Ortsvorsteher Merz und SPD-Stadtratsfraktionschef Timo Horst aus Hochheim begrüßen zu können. Die Interessen und Probleme der Stadtteile Neuhausen, Hochheim und Pfiffligheim sieht Nettsträter in vielen Bereichen ähnlich strukturiert, da will man sich gerne austauschen und gegenseitig unterstützen. (Anja Nettsträter)

 

 
 

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